Beitrag von Sara Ardabili, Hamburg
Hauptteil: Probleme bei der Durchführung
Das Erstellen meiner Broschüre war durch drei wesentliche Probleme gekennzeichnet: Das eine bezüglich der gesamten Arbeit an der Broschüre, das andere bezüglich der Gestaltung und das dritte bezüglich des Inhaltes.
Zunächst zum ersten Problem, welches sich allgemein auf das Arbeiten an der Broschüre bezieht: Von Anfang an war klar, dass meine Broschüre nie den Standard einer professionellen Broschüre erreichen konnte, aber ich den Vergleich mit professionellen Broschüren nicht verhindern konnte. Ein professioneller Herausgeber hat für die Arbeit an einer Broschüre mehrere Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich jeweils auf einen bestimmten Bereich bezieht. Für die zwei wesentlichen Bereiche Gestaltung und Inhalt, die ich beachtet habe, gibt es z.B. eine Art Künstler und einen Journalisten. Beide haben eine professionelle Ausbildung oder ein Studium hinter sich und sind auf ihren Bereich spezialisiert. Diesen Rollen konnte ich als Laie gar nicht gerecht werden.
Jetzt zum zweiten Problem bezüglich der Gestaltung: Viele meiner Gestaltungsideen ließen sich für mich gar nicht durchführen, da mir dazu, im Gegensatz zu professionellen Herausgebern, die Möglichkeiten, z.B. durch fehlende technische Programme, fehlten. Dadurch war meine Arbeit von Anfang an schon sehr eingeschränkt.
Diese Einschränkungen äußerten sich beispielsweise in der Wahl des Formates meiner Broschüre: Ich hatte mir am Anfang mehrere sehr schöne und interessante, aber auch sehr komplizierte Formate ausgesucht, welche ich sofort wieder verwerfen musste, da sich diese weder mit einem normalen Computer-Programm, wie Word 2007, bearbeiten lassen, noch sich für einen Laien ausdrucken lassen.
Eine weitere Einschränkung gab es bei der Wahl der Schriftart: Zwar gibt es bei Word 2007 eine große Auswahl an Schriften, von diesen unterscheiden sich die meisten aber nicht sonderlich. Und ich hatte natürlich nicht die Möglichkeit, wie ein professioneller Herausgeber, meine eigene Schrift mit meinen ganz eigenen Vorstellungen zu entwerfen.
Schließlich noch zum Problem bezüglich des Inhaltes: Ich habe bei meiner Recherche zu dem virtuellen Wassergehalt in verschiedenen Produkten zu einzelnen Produkten unterschiedliche Werte gefunden. Dies liegt vermutlich an verschiedenen Verarbeitungsmethoden bei verschiedenen Herstellern. Hier habe ich mich dann jeweils für den Wert entschieden, welchen ich auf der wissenschaftlich anspruchsvollsten Internetseite gefunden habe.
Später beim Verteilen ergab sich dann auch noch ein Problem: Es war schwierig, alle meine Exemplare an einem Tag zu verteilen. Daher war es sinnvoll, dies auf zwei Tage an zwei verschiedenen Orten aufzuteilen.
Ein ähnliches Problem ergab sich dann auch bei der Leser-Befragung für meine Reflexion: Viele haben sich zwar eine Broschüre mitgenommen, waren aber nicht bereit, diese sofort zu lesen und eine Befragung mit mir durchzuführen. Auch daher war es sinnvoll, das Verteilen der Broschüre auf zwei Tage und vor allem an zwei verschiedenen Orten aufzuteilen, da die Personen am Winterhuder Marktplatz tendenziell mehr Zeit für das Ausfüllen meines Fragebogens hatten als die Personen in der Innenstadt.


